Besser atmen – Tipps bei Allergien
Trotz Heuschnupfen und Asthma: Den Sommer unbeschwert genießen!
Gehören Sie auch zu den Menschen, die der warmen Jahreszeit mit Schrecken entgegensehen, weil dann wieder die Pollen fliegen und der Heuschnupfen Sie so quält, dass Sie sich fast nicht mehr aus dem Haus wagen? Die Allergie allein ist schon schlimm genug, aber in Verbindung mit Asthma ist für viele der Sommer "gelaufen".
In Deutschland leiden rund 16 Prozent1 der Bevölkerung alljährlich unter einer saisonalen allergischen Rhinitis, so der medizinische Fachausdruck für Heuschnupfen. Weltweit sind es zwischen 20 und 30 Prozent, Tendenz steigend. Und auch die Zahl der Menschen, die Jahr für Jahr erleben, wie sich ihre Asthmabeschwerden im Sommer verschlimmern, steigt ständig.
Was Sie bei Heuschnupfen tun können
Sprechen Sie Ihren Arzt darauf an, wie die allergische Rhinitis Ihr Asthma verschlimmern kann!
Unser
Pollenflugkalender und die tagesaktuelle, regionale Pollenflugvorhersage helfen Ihnen außerdem, die genauen Auslöser für Ihren Heuschnupfen zu identifizieren und zu meiden.
Milben – die unsichtbaren Bettgefährten
Immer mehr Menschen entwickeln eine Allergie gegen Hausstaubmilben. Schätzungsweise sechs bis 12 Prozent der Bevölkerung sind davon betroffen. Genau genommen sind es nicht die Milben, sondern deren Ausscheidungen, die sich in trockenem Zustand mit Staub vermischen und so für eine allergische Reaktion sorgen. Bei Asthmapatienten kann eine solche Allergie die Asthmabeschwerden verschlimmern und sogar einen Asthmaanfall auslösen.
Hausstaubmilben gibt es in jedem Haushalt, sie sind sozusagen unsere unsichtbaren Bettgefährten. Die meisten Milben leben in der Matratze, bis zu 10 Millionen können sich darin tummeln und sich vor allem von Hautschuppen ernähren. Sie besiedeln aber auch Polstermöbel, Teppiche und Kuscheltiere.
Was Sie gegen Hausstaubmilben tun können
 |  | Wohnung immer gut lüften |
 |  | Schlafzimmer kühl halten, denn Milben mögen keine Temperaturen unter 18 Grad |
 |  | Matratze versiegeln mit TÜV geprüften, luftdurchlässigen Bezügen, sog. Encasings |
 |  | Anti-Allergiker-Matratzenschoner, -Bettdecken und -Kopfkissen verwenden und nicht in Polsterbetten schlafen, die Milben als Brutstätten dienen können |
 |  | die Wohnung nicht überheizen, denn zu warme Räume bieten Hausstaubmilben ein ideales Umfeld |
 |  | keine Zimmerpflanzen im Schlafzimmer |
 |  | Teppichböden durch feucht wischbare Bodenbeläge ersetzen |
 |  | Spezialstaubsauger mit Feinpartikelstaub-Filtern benutzen |
Falls Sie noch nicht genau wissen, worauf Sie allergisch reagieren, sollten Sie Ihrem Arzt möglichst genau schildern, in welchen Situationen Ihre Beschwerden auftreten und wie sich die allergischen Symptome äußern.
Literatur:
DAAB (Deutscher Allergie und Asthma Bund). http://www.daab.de/pollall.php
Die „Ein Atemweg“-Untersuchung. Durchgeführt im Juli 2003 von Wirthline Europe auch Veranlassung der Europäischen Patientenvereinigung EFA und MSD.