Bei der Allergenkarenz geht es darum, möglichst alle Substanzen zu meiden, die einen akuten Asthmaanfall oder eine Verschlechterung des Befindens verursachen können. Das ist nicht immer einfach. Während Patienten, die auf Tierhaare reagieren, diese Reize in ihrer Umgebung weitgehend meiden können, ist es Pollenallergikern nicht möglich, Allergenen aus dem Weg zu gehen.
Körperliche Fitness ist wichtig
Sport ist auch bei Asthma möglich. Dringend zu empfehlen ist regelmäßiges körperliches Training - Schwimmen eignet sich am besten für Asthmatiker. Sport ist wichtig und sogar Leistungssport ist keineswegs tabu. Ausschlaggebend ist hierfür der individuelle Gesundheitszustand, den Ihr Arzt vor Beginn eines neuen Trainingsprogramms oder einer neuen Sportart beurteilen sollte. Durch geeignete Medikamente kann man einem Belastungsathma vorbeugen. Tritt trotzdem ein schwerer Asthmaanfall auf, sollte sofort der Notarzt verständigt werden.
Die weiteren wichtigen Verhaltensregeln sind:
Rauchen Sie nicht und versuchen Sie auch, Passivrauchen zu vermeiden. Für die Bronchien sind das starke Reize, die eine Verkrampfung auslösen bzw. verstärken können.
Führen Sie ein Asthma-Tagebuch, in das Sie regelmäßig die Messergebnisse des Peak-Flow-Meters eintragen. So wird deutlich, ob die Therapie ausreicht oder mit Hilfe Ihres Arztes angepasst werden sollte.
Finden Sie heraus, welche Umstände zu einer Verschlechterung führen, und versuchen Sie, diese Situationen zu vermeiden.
Trinken Sie reichlich, um den Schleim dünnflüssiger zu machen. Machen Sie gezielte Atemgymnastik.
Sinnvoll sind auch folgende unterstützende Maßnahmen:
Nehmen Sie an einem Asthma-Schulungsprogramm teil, um die Erkrankung besser zu verstehen und frühzeitig eine eventuelle Verschlechterung erkennen zu können. Es gibt für Kinder und Erwachsene entsprechende ambulante und stationäre Schulungskurse. Ihr Arzt kann Ihnen dazu weitere Auskünfte geben.
Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Medikamente zur Vorbeugung eingesetzt werden können.
Schützen Sie sich konsequent vor Infektionen, nutzen Sie dabei auch die Grippeschutzimpfung.
Entspannungsverfahren - wie zum Beispiel autogenes Training - können helfen, mit der Krankheit besser umzugehen. Außerdem lernen Sie dadurch, im akuten Anfall Ruhe zu bewahren. Das wirkt sich positiv auf die Atmung aus.
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