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Der Einfluss des Klimas auf Asthmatiker

Das Klima hat einen deutlichen Einfluss auf das Befinden von Asthmatikern. Die kalte und trockene Luft in den Wintermonaten belastet ihr empfindliches Bronchialsystem ebenso wie Inversionswetterlagen.

Gebirgsluft schont die Bronchien
Hochgebirge: weniger Reizstoffe
Klimatische Bedingungen können für Asthmatiker eine wichtige Rolle spielen. Bestimmte Wetterlagen wirken sich grundsätzlich gut oder weniger vorteilhaft aus, jedoch gibt es individuelle Unterschiede. Letzteres gilt vor allem für den Faktor Luftfeuchtigkeit: Einige Patienten fühlen sich besser in einem Wüstenklima (z.B. in Kurorten in Ägypten oder Tunesien), während andere von einer feucht-warmen Umgebung profitieren.
Der Winter mit seiner kalten, trockenen Luft ist für die meisten Asthmatiker problematisch. Darüber hinaus treten in dieser Zeit Erkältungskrankheiten und Infektionen der Atemwege häufiger auf, die ihnen gefährlich werden können - folglich wird für Asthma-Kranke die Grippeschutzimpfung empfohlen.
STICHWORT
Inversionswetterlage
Ein Luftzustand, bei dem sich durch eine Umkehr der üblichen Kalt-Warmluft-Schichtung warme Luft über eine stabile bodennahe Kaltluftschicht legt. So kommt es bei Windstille kaum zu einem Luftaustausch, Schadstoffe können sich in Ballungszentren lokal anreichern.
Besonders ungünstige klimatische Verhältnisse sind so genannte Inversionswetterlagen, vor allem in Verbindung mit Kälte und Nebel. Eine andere Bezeichnung dafür ist auch Smog-Wetterlage, ein Begriff, der sich aus den englischen Wörtern smoke (Rauch) und fog (Nebel) zusammensetzt.

Hochgebirge und Küsten

Günstige klimatische Regionen für Asthmatiker sind sowohl Hochgebirgsregionen als auch Küstengebiete. Die Vorteile des Hochgebirges:
Weniger Staub: Oberhalb von 1500 m kommen Hausstaubmilben praktisch nicht mehr vor.
Weniger Pollen, der Pollenflug ist verkürzt und im Vergleich zum Flachland verspätet.
Weniger Bakterien und Schimmelpilze.
Keine Inversionswetterlagen.
Es handelt sich in der Regel um Reinluftgebiete.
Die Sonneneinstrahlung ist stärker.
Die Ultraviolett-Strahlung nimmt zu, besonders die biologisch wirksamere UVB Strahlung (290 - 350 nm).
Auch an Küsten ist die Schadstoffbelastung in der Regel reduziert und der Pollenflug vor allem bei Seewind vermindert. Unverändert sind allerdings die Konzentrationen an Schimmelpilzen und Hausstaubmilben.
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