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Damit Ihr Kind wieder frei atmen kann, finden Sie hier Fachärzte, die sich speziell mit dem Thema Asthma bei Kindern befassen.

Der Atemnot auf den Grund gehen

Der Verdacht auf Asthma sowie die Unterscheidung zwischen einer allergischen oder nicht-allergischen Form ergibt sich häufig schon aus der Krankheitsgeschichte. Die Prüfung der Lungenfunktion sowie Allergietests sichern die Diagnose.

Spirometrie - die Lungenfunktion auf dem Prüfstand

STICHWORT
Spirometer
Messgerät mit Mundstück: Über das Mundstück wird tief eingeatmet, danach so kräftig und schnell wie möglich ausgeatmet. Das Messgerät zeichnet das eingeatmete und das ausgeatmete Luftvolumen sowie die Dauer des Atemzugs auf.
Die Lungenfunktionsprüfung, eine als Spirometrie bezeichnete Untersuchung, ist ein völlig ungefährlicher und schmerzloser Test, der Aufschluss darüber gibt, wie gut die Lunge arbeitet und ob eine Störung des Atemflusses vorliegt. Dabei werden das Fassungsvermögen der Lungen und die Atemvolumina gemessen. Zur Diagnose von Asthma ist die Spirometrie eine wichtige Untersuchung, da sie Aufschluss über eine mögliche Verengung der Atemwege gibt. Ein wichtiger Messwert ist der Peak-Flow-Wert, der sogenannte "Spitzenfluß". Er gibt an, mit welcher Geschwindigkeit die Luft aus der Lunge geblasen wird. Bei Asthma ist der Peak-Flow-Wert wegen der Verengung der Atemwege erniedrigt.

So funktioniert die Spirometrie

Peakflowmeter
Das Spirometer misst die Kraft, mit der ein- und ausgeatmet wird, und die Menge der geatmeten Luft pro Zeit. Das Gerät berechnet verschiedene Werte, z.B. den Peak-Flow und erstellt daraus eine Zeichnung, die so genannte Fluss-Volumen-Kurve.

Anhand der Fluss-Volumen-Kurve kann der Arzt feststellen, ob und wie stark die Ausatmung erschwert ist. Daraus kann er Rückschlüsse auf die Schwere des Asthmas ziehen.

Zusätzlich zur Lungenfunktionsdiagnostik sollten bei Verdacht auf Asthma Allergietests durchgeführt werden.

Allergietest - Allergene im Visier

Bei Verdacht auf Asthma fahndet der Arzt auch nach Allergieauslösern – oft mit Erfolg. Denn Allergien sind wichtige Risikofaktoren für die Entwicklung von Asthma, aber auch für den Schweregrad des Asthmas. Deshalb gehört zur Asthmadiagnostik immer auch eine Allergietestung.

Der am häufigsten durchgeführte Allergietest ist der sogenannte „Pricktest". Er ist einfach, ungefährlich und liefert schnell ein Ergebnis.

So funktioniert der Pricktest:

Der Test erfolgt meist an der Innenseite der Unterarme, manchmal auch am Rücken.
Jeweils ein Tropfen einer Standardlösung mit einem bestimmten Allergen wird auf die Haut aufgetragen.
Mit einer Prick-Lanzette ritzt („prickt") der Arzt durch den Tropfen oberflächlich die Haut ein.
Bei einer allergischen Reaktion auf eine der aufgebrachten Substanzen tritt nach etwa 10 bis 20 Minuten an der entsprechenden Stelle ein kleines juckendes Bläschen („Quaddel"), eine Rötung oder eine Schwellung auf.
Welche Allergene der Arzt für den Test auswählt, richtet sich u. a. nach den Informationen, die der Arzt im Gespräch vom betroffenen Patienten erhalten hat.

Alternativ besteht die Möglichkeit einer Blutuntersuchung.

IgE-Bluttests:

Bei den IgE-Bluttests wird anhand einer Blutprobe die Bereitschaft des Körpers zu allergischen Reaktionen geprüft. Dabei werden Antikörper (Immunglobulin E) gegen bestimmte Allergene nachgewiesen. Heute gibt es verschiedene IgE-Tests, mit denen auf eine ganze Reihe von häufigen Allergenen geprüft werden kann.

Das Ergebnis der Blutuntersuchung liegt erst nach einigen Tagen vor.

Zusätzlich kann ein so genannter "bronchialer Provokationstest" durchgeführt werden. Dabei inhaliert der Patient unter ärztlicher Aufsicht das vermutete Allergen. Treten anschließend Atembeschwerden und eine Verschlechterung der Lungenfunktionswerte auf, ist der Beweis der Allergie erbracht.
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