Grundsätzlich unterscheidet die Deutsche Atemwegsliga in ihren Empfehlungen für die Asthmabehandlung bei Erwachsenen vier Schweregrade. Da der Verlauf der Erkrankung variabel ist, kann sich der Schweregrad mit der Zeit verändern. Unabhängig von seiner Einteilung können bei jedem Patienten leichte, mäßige oder schwere Anfälle auftreten.
Einige Patienten mit wechselndem Asthma können wiederholt schwere lebensbedrohliche Anfälle haben. Dazwischen treten oft nur leichte Symptome auf und die Lungenfunktion weist normale Werte auf.
FEV1 und PEF
FEV1 entspricht der Menge Luft, die man maximal in einer Sekunde ausatmen kann; PEF ist der maximale Atemstrom bei der Ausatmung, gemessen in Liter pro Minute.

Neben den Symptomen und der Häufigkeit der Asthma-Beschwerden werden zwei Messzahlen für die Lungenfunktion herangezogen, um die vier Schweregrade einzuteilen: FEV
1 (Forciertes expiratorisches Volumen in 1 Sekunde) und PEF (Peak Expiratory Flow).