MSD LogoÜber MSD
Kontakt
Asthma und Allergie - Das sollten Sie wissenAsthma und Allergie - Das können Sie tunAsthma und Allergie - Werden Sie aktivAsthma & AllergieElternratgeber Asthma
Facharztsuche
Damit Ihr Kind wieder frei atmen kann, finden Sie hier Fachärzte, die sich speziell mit dem Thema Asthma bei Kindern befassen.

Schweregrade des Asthmas

Empfehlungen der Atemwegsliga

Asthma kann entsprechend seiner Schwere in vier Kategorien eingeteilt werden. Die Deutsche Atemwegsliga hat hierzu Empfehlungen herausgegeben, die auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse erarbeitet wurden.

Grundsätzlich unterscheidet die Deutsche Atemwegsliga in ihren Empfehlungen für die Asthmabehandlung bei Erwachsenen vier Schweregrade. Da der Verlauf der Erkrankung variabel ist, kann sich der Schweregrad mit der Zeit verändern. Unabhängig von seiner Einteilung können bei jedem Patienten leichte, mäßige oder schwere Anfälle auftreten.
Einige Patienten mit wechselndem Asthma können wiederholt schwere lebensbedrohliche Anfälle haben. Dazwischen treten oft nur leichte Symptome auf und die Lungenfunktion weist normale Werte auf.

Definition der Schweregrade

STICHWORT
FEV1 und PEF
FEV1 entspricht der Menge Luft, die man maximal in einer Sekunde ausatmen kann; PEF ist der maximale Atemstrom bei der Ausatmung, gemessen in Liter pro Minute.
Neben den Symptomen und der Häufigkeit der Asthma-Beschwerden werden zwei Messzahlen für die Lungenfunktion herangezogen, um die vier Schweregrade einzuteilen: FEV1 (Forciertes expiratorisches Volumen in 1 Sekunde) und PEF (Peak Expiratory Flow).

Schweregrad I: Intermittierendes, leichtes Asthma
Symptome ≤ 2mal pro Woche
Keine Symptome und normaler PEF zwischen Exazerbationen (Anfällen)
Kurze Exazerbationen (wenige Stunden bis wenige Tage); die Intensität kann wechseln
Nächtliche Beschwerden ≤ zweimal pro Monat
Die Lungenfunktion bei Schweregrad I:
FEV1 oder PEF ≥ 80% des Vorhersagewerts
PEF-Variabilität < 20%
Schweregrad II: Leichtes Asthma
Symptome > 2mal pro Woche, aber nicht täglich
Exazerbationen, die manchmal die Aktivität einschränken
Nächtliche Beschwerden > 2mal pro Monat
Die Lungenfunktion bei Schweregrad II:
FEVt1 oder PEF ≥ 80% des Vorhersagewerts
PEF-Variabilität 20-30%
Schweregrad III: Mittelschweres Asthma
Symptome täglich
Täglicher Gebrauch kurzwirksamer ß2-Agonisten
Exazerbationen, die die Aktivität einschränken
Exazerbationen ≥ zweimal pro Woche, die Tage anhalten können
Nächtliche Beschwerden > einmal pro Woche
Die Lungenfunktion bei Schweregrad III:
FEV1 oder PEF > 60-80% des Vorhersagewerts
PEF-Variabilität > 30%
Schweregrad IV: Schweres Asthma
Dauerbeschwerden
Begrenzte körperliche Aktivität
Häufige Exazerbationen
Häufig nächtliche Symptome
Die Lungenfunktion bei Schweregrad IV:
FEV1 oder PEF ≤ 60% des Vorhersagewerts
PEF-Variabilität > 30%

Die Schweregrade im Überblick

BezeichnungSymptomeFEV1 bzw. PEF % Sollwert
 
  TagNacht 
4 PersistierendSchwerStändigHäufig≤ 60%
3MittelgradigTäglich> 1x pro Woche60-80%
2Leicht< 1x täglich> 2x pro Monat≥ 80%
1 Intermittierend ≤ 2x pro Woche≤ 2x pro Monat≥ 80%
Einteilung der Schweregrade des Asthma bronchiale bei Personen ab 14 Jahre
Literatur:
Krauth S. Erfassung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität bei Asthma bronchiale (MSD).
Rautenstrauch J. Montelukast. Jetzt auch für Kleinkinder mit asthmatischen Symptomen, Beilage in Monatsschrift für Kinderheilkunde 2001; 149 (5).
Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin. Leitlinien für Kinderheilkunde und Jugendmedizin (Asthma bronchiale).
Daten bei MSD.
Pollenflug
Was fliegt wo? Jetzt informiert sein mit aktueller Pollenflugvorhersage.
Selbsttest
Haben Sie Asthma und allergische Rhinitis? Mit dem Selbsttest erhalten Sie erste Hinweise.mehr
Drucken Weiterleiten top
MSD Deutschland Impressum DatenschutzMerck & Co Inc.