Leukotrien-Rezeptorantagonisten in der TherapieDie Botenstoffe Leukotriene tragen bei Asthma wesentlich zur Entzündung der Bronchien bei. Daher bietet es sich an, in der Behandlung Leukotriene zu hemmen. Genau hier setzen Leukotrien-Rezeptorantagonisten an, eine moderne Wirkstoffklasse in Tablettenform.Im Vordergrund einer Asthma-Langzeittherapie steht das Ziel einer effektiven Entzündungskontrolle, um letztlich eine durch die Erkrankung weitgehend unbeeinträchtigte Lebensführung zu erreichen.
![]() Leukotriene spielen beim Asthma eine wichtige Rolle Leukotrien-Rezeptorantagonisten stellen eine Neuentwicklung in der Asthma-Therapie dar und wirken den Leukotrienen entgegen. Leukotriene sind Substanzen, die als Botenstoffe eine wichtige Rolle im asthmatischen Geschehen spielen. Sie tragen wesentlich zur Entzündung der Bronchien bei, führen zur Verkrampfung der Bronchialmuskeln sowie zur übermäßigen Verschleimung der kleinen Atemwege. Außerdem locken Leukotriene Entzündungszellen an, die zusätzlich die bronchiale Entzündung verstärken. Leukotrien-Rezeptorantagonisten sind in der Lage, diese Wirkungen zu blockieren und dadurch zu einer Verbesserung der Erkrankung zu führen. Dass durch Leukotrien-Rezeptorantagonisten diese Leukotrienwirkungen entsprechend beeinflusst werden können, konnte durch eine Reihe von Studien bestätigt werden. Klinisch verbessern sich unter der Therapie mit Leukotrien-Rezeptorantagonisten die Lungenfunktion, die Asthma-Beschwerden und die Lebensqualität sowie die bronchiale Entzündung.
Literatur:
Jarvis et Markham. Montelukast: A review of its therapeutical potential in persistent asthma, Drugs 2000; 59(4): 891-928.
Forth, Henschler, Rummel. Pharmakologie und Toxikologie, Urban & Fischer, 2001
Ders. Leukotrien-Antagonisten bei Asthma bronchiale im Kindesalter, Pädiatrische Allergologie 2001; 1: 20-21.
Schuster A. Leukotrienantagonisten in der Asthmatherapie bei Kleinkindern, Zeitschrift der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie, 23. Jahrestagung März 2001: 10-14.
Daten bei MSD.
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